Vortrag: Extreme rechte Wahlparteien in NRW vor den Landtagswahlen

Um die 30 Demonstrationen von PEGIDA- und deren Abspaltungen, der selbsternannten „Bürgerbewegung pro NRW“ sowie der „Die Republikaner“ gab es im Jahr 2015 – und dies nur in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf. In Duisburg waren es alleine von PEGIDA NRW 70 Auftritte im
Zeitraum von Februar 2014 bis September 2015. Hinzu kam 2015 in NRW eine – im Vergleich zu 2014 – Verachtfachung der Attacken auf Flüchtlingsunterkünfte. Schon jetzt ist absehbar, dass es Ende 2016 noch schlimmer aussehen wird.

Ist die extreme Rechte in NRW vor dem Hintergrund der Debatten um islamistischen Terrorismus, eine angebliche Bedrohung eines wie auch immer definierten „Abendlands“ durch die Einreise von Schutz suchenden Menschen sowie um die Ereignisse in der Silvesternacht 2015/2016 in Köln auf dem Vormarsch? Kann sie diese Debatten auch mit Blick auf die im Mai 2017 anstehenden Landtagswahlen für sich nutzen?

Der Vortrag versucht sich – auch vor dem Hintergrund einer massiven Konkurrenz durch die AfD und des Wirkens rassistischer Bewegungen wie PEGIDA und HoGeSa – an einer Bestandsaufnahme extrem rechter Wahlparteien wie NPD, „Die Rechte“, „pro NRW“ und „Republikaner“ in NRW.
Was ist von diesen Parteien mit Blick auf die Landtagswahlen 2017 zu erwarten?

Referent: Jürgen Peters (Freier Journalist und Bildungsreferent des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland)

Die Veranstaltung findet am 20. September um 19 Uhr im Druckluft statt.